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Der erste Eintrag

Endlich hab ich meinen inneren Schweinehund überwunden und es geschafft meinen Blog fertigzustellen.

Was soll man sonst großartig sagen, der Blog befindet sich noch in der Aufbauphase.

18.11.07 13:37


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Pfff ...

Hatte schon lang keinen solchen stressigen Tag...

Erst ein Haufen überaus schwieriger Chemie Themen,
die kein Schwein verstanden hat. Über die wir aber
morgen noch einen Test schreiben. Dann Chemie
Laborbericht fertig stellen mit unmenschlich schweren
aufgaben, welche nie im Unterricht besprochen wurden,
die wir aber trotzdem können müssen.
Noch einige ausstehende Seminarkursprotokolle und eine
Textinterpretation in Deutsch. Und zu guter Letzt noch
das Drehbuch für den Seminarkursfilm.


Die meisten Sachen müssen auf Morgen erledigt werden...

Sowohl die Chemie als auch die Deutsch Hausaufgabe
liegen noch in Form eines leeren Blattes vor mir.
Das wird echt eine spaßige Nacht.

Das Wirtschaftslehre Handout hab ich ja noch vergessen,
muss ebenfalls bis morgen fertig sein.

Hab bzw. hatte heute wenig Zeit irrgendwas produktives
zu Schreiben, da ich erst jetzt zuhause angekommen bin und
die vorherrige Zeit komplett in Dielheim verbracht hab.

Also dann jenachdem ob es morgen zeitlich passt gibt
es mal einen Eintrag zu einem Thema das mich schon etwas
länger beschäftigt.


19.11.07 23:20


20 November

So hab es heute wieder nicht ganz geschafft den versprochenen Eintrag zu verfassen. Die grobe Konstruktion steht schon, es fehlen noch einigeArgumente die ich miteinbeziehen will.

Sisyphos

Dieser soll als Wappentier für das nächste Thema herhalten.

20.11.07 23:41


Sisyphos als Abbild des menschlichen Alltags.

Hab heute wieder ziemlich wenig Zeit. Ich Versuch den folgenden Artikel möglichst kurz und informativ zu halten.

Für alle denen die Geschichte des Sisyphos fremd ist, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung, die das Verstehen des folgenden Textes erleichtert.

Sisyphos wurde von den Göttern dazu verurteilt, einen Felsbrocken auf einen Berg hinaufzuwälzen. Diese Prozedur muss er ständig wiederholen, da der Brocken kurz vorm erreichen des Gipfels sofort in die Tiefe stürzt.

Was hat nun diese Figur mit dem menschlichen Alltag zutun ?

Sisyphos symbolisiert das „Sich ständig im Kreis drehen“.

Unser gesamter Alltag läuft nach einem Bestimmten Muster ab, welches nach Vollendung wieder von vorn anfängt. Ob nun Freunde, Familie, Arbeit, Schule oder Verein die gesamte Freizeit wird durch diese Faktoren geregelt.


Die eigentlich Strafe des Sisyphos liegt nicht im ständigen Rollen des Felsbrockens, sondern im Wissen das er sich einer erfolglosen Tätigkeit hingibt. Dieser Wissen entscheidet jedoch über dessen Schicksal, und die Kraft sich diesem zu wiedersetzen.

Baut man dieses Wissen in seinen Alltag ein , bricht der so perfekte Kreis zusammen. Es entsteht ein Chaos. Ist diese Erkenntnis erst einmal da, steht jedem der weg zur Suche nach seiner Identität offen. Man ist sich des eigenen alltags bewusst es fällt leichter neue Seiten zu entdecken und diese mit einzubeziehen um die Monotonie zu durchbrechen und den Alltag besser zu erleben. Das Bewusstsein macht es einem möglich die Freiheit, die im ständigen Kreis vorhanden ist besser für sich zu nutzen. Somit neue Erfahrungen zu sammeln und das Leben möglichst interessant zu gestalten.

So läuft es auch bei Sisyphos der den Stein unaufhörlich rollt und eine der 2 Möglichkeiten in seinem eigenen Kreis nutzt, nämlich die nicht aufzugeben. Gegen die scheinbar unmögliche Aufgabe anzukämpfen anstatt aufzugeben.

Der Stein verschmilzt mit ihm und wird zum Teil seiner Identität, seinem Erkennungszeichen.

Dies ist nur eine der vielen möglichen Interpretationen des Sisyphos.

Ich hab mich an der Interpretation des Buches „Der Mythos des Sisyphos“ orientiert, wobei mir das Buch nur als Leitfaden gedient hat.

21.11.07 23:34


22. November


Ich hasse den Donnerstag, der gesamte IT Unterricht kotzt mich einfach nur noch an. Immer wenn ich versuche zu lernen und meine IT Unterlagen aufschlage, sehe ich ein Gesicht,. welches eine Mischung aus allen 3 IT Lehrern ist. Dieses starrt mich mit einem leeren Ausdruck an und flüstert leise „Ey du bist der wo Garnix rafft“. Während des gesprochenen Satzes verändert sich der Ausdruck des Gesichtes vom leeren in einen hämischen Ausdruck.

Das einzige was am Donnerstag gut ist, ist der Ethik Unterricht. Dieser bietet mir den nötigen Ausgleich um den Tag zu überleben.

Noch ein Danke an Max für den STASI 2.0 Aufsteller, dieser steht bei mir immer neben meinem PC, wenn ich im IT Unterricht sitze ´(:D). Man Braucht ja schließlich einen Beziehungsaspekt, die Überwachung selbst sieht man ja nicht. Eine kleine Protestaktion meiner seits.

„gg“ Spricht in seinem Kommentar ein sehr interresantes Thema an. Interpretation des Sisyphos übertragen auf die lehren des Buddhismus. Leider kenne ich mich mit diesen nicht allzu gut aus, was aber nicht ist kann ja noch werden und einen kleinen Plan hab ich schon in welche Richtung das gehen könnte. Eine Interpretation zum Thema wird noch folgen. Spätestens nach dem Wochenende.


Diogenes

Eine Metapher für ein Leben in absoluter Bedürfnislosigkeit.
Zu einem Späteren Zeitpunk mehr.

Noch eine kleine Anekdote zu Diogenes

Diogenes besaß nur eine Schale zur Nahrungsaufnahme. Als er einen Hund sah, der aus einer Pfütze trank, warf er auch diese weg.

Zum Schluss noch ein Zitat von einem Mann, dessen Name in der Amerikanischen Umgangssprache als Synonym für das Böse steht.

Charles Manson

"Sieh auf mich herunter, du wirst einen Idioten sehen. Sieh zu mir auf, du wirst deinen Gebieter erblicken. Sieh mich direkt an, du wirst dich selbst sehen."

22.11.07 23:54


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